SPD Teublitz

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Gartenzaungespräch I

Wie geht es rund um den Schlosspark Teublitz weiter?

Am Samstag, den 7. Mai veranstaltete der SPD-Ortsverein Teublitz sein erstes Gartenzaungespräch zum Thema "Wie geht es rund um den Schlosspark Teublitz weiter?". Dabei konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger am Infostand im Stadtpark bei den anwesenden Stadträtinnen und Stadträten über deren aktuelle Einschätzungen und die Ziele der SPD-Fraktion informieren.
F. Gürtler, M. Roidl, M. Haberl, Fr. Pfeffer

Stadt- und Kreisrätin Silke Weiler erklärte, man hoffe derzeit darauf, die Voraussetzungen für eine Bezuschussung einer Deponiesanierung aus dem Unterstützungsfonds nach dem Bayerischen Bodenschutzgesetz zu erfüllen. Dafür nötige Untersuchungen liefen noch. Sollte die ehemalige Hausmülldeponie unter Recyclinghof, Schulsportplatz und im ehemaligen Parksee tatsächlich durch die Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern saniert werden können, so biete dies auch die Chance, den Parksee wiederherzustellen. Nach einstimmigem Beschluss des Stadtrates müsse man sich dabei dann an der ursprünglichen Gestaltung des Sees orientieren und das Landesamt für Denkmalpflege beteiligen. In direktem Zusammenhang mit der Deponiesanerung stehe auch die Sanierung der Dr.-Friedrich-Flick-Straße.
Matthias Haberl stellte fest, dass vom Stadtrat bereits ein Instandsetzungskonzept für den Schlosspark einstimmig beschlossen worden sei. Um so notwendiger sei es nun, dass die Bürgermeisterin diesen Beschluss auch umsetze. Bei den laufenden Haushaltsberatungen müsse darauf geachtet werden müsse, dass genügend Mittel für die zukünftige Gestaltungsplanung, und erste Maßnahmen, die sich daraus ergeben, eingeplant werden. Man dürfe sich dabei nicht auf die Voraussetzungen für den Weihnachtsmarkt im Schlosspark beschränken, sondern müsse nach der Fertigstellung des Konzepts z.B. auch zügig die notwendigen fachmännischen Ersatzpflanzungen für die zahlreichen Bäume, die in den letzten Jahren aufgrund von Unwetterschäden und aus Altersgründen gefällt wurden, in Angriff nehmen.
Franz Pfeffer, Ferdinand Gürtler und die übrigen anwesenden Stadträte haben sich auch nochmals ein Bild von den Zerstörungen im privaten Teil des Schlossparks gemacht. Sie waren sich darin einig, dass die von der SPD-Fraktion beantragte Baumschutzverordnung notwendig ist, um derartige Kahlschläge in Zukunft zu vermeiden. Sie solle aber auch so gestaltet werden, dass Haus- und Gartenbesitzer nicht unnötig bei der Gestaltung ihrer Gärten eingeschränkt werden. Aus diesem Grund wurde auch beantragt, in der nächsten Stadtratssitzung Gartenbauexperten zu hören, um entsprechende Ausnahmeregelungen in die Verordnung aufzunehmen.
Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu einer Reihe von Gartenzaungesprächen, die zur Halbzeit der Wahlperiode im Frühjahr und Sommer noch stattfinden sollen. Dabei wollen die Stadträtinnen und Stadträte der SPD zu den Bürgerinnen und Bürgern gehen und "über den Gartenzaun" mit ihnen über ihre Anliegen und Fragen sprechen. Die nächsten Termine werden rechtzeitig über die Tagespresse bekanntgegeben.

 

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