SPD besuchte buddhistisches Meditationszentrum
Die SPD stieß mit dem Besuch des buddhistischen Meditationszentrums auf großes Interesse vor allem der Katzdorfer Bürgerinnen und Bürger. Sie wollten sich vor Ort ein Bild von dieser neuen Einrichtung in ihrem Ort machen und die Menschen kennenlernen, die sich in den Verein „Ruam Jai Pak“ einbringen, der das Zentrum trägt. Mit gut 60 Interessierten hatten sich am Freitag, den 20.04. vor dem ehemaligen Katzdorfer Schulhaus deutlich mehr Besucher eingefunden als erwartet. Organisiert hatte die Veranstaltung der SPD-Ortsverein Katzdorf. Unter die zahlreichen Teilnehmer hatten sich auch viele Vertreter der SPD-Stadtratsfraktion, der SPD-Ortsvereine Teublitz und Münchshofen, der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, der AG 60 plus und der Jusos im Städtedreieck gemischt.
Bei seiner Begrüßung gab SPD-Ortsvorsitzender Josef Bitterbier einen kurzen Rückblick über die kommunalpolitischen Entwicklungen, die dazu geführt hatten, dass das Schulhaus in Katzdorf nicht mehr für den Unterricht genutzt und schließlich von der Stadt Teublitz an den Verein „Ruam Jai Pak“ veräußert wurde.
Der stellvertretende Vorsitzende von „Ruam Jai Pak“, Hans Wiesner, hieß daraufhin die Gruppe herzlich willkommen und informierte sie über den Tagesablauf der Mönche, die im Meditationszentrum leben. Sie kommen jeweils für einige Monate aus Thailand bzw. aus ähnlichen Zentren in Nürnberg oder Wiesbaden, was immer auch einigen bürokratischen Aufwand für die notwendigen Genehmigungen mit sich bringt. „Ihr Lebensunterhalt muss vom Verein und aus Spenden bestritten werden und wird nicht staatlich bezuschusst“, so Wiesner. Des Weiteren erklärte er einige Grundbegriffe der buddhistischen Religion sowie traditioneller buddhistischer Feste. Zum Abschluss seiner Worte gab er einen Ausblick auf die Umbaumaßnahmen, die im ehemaligen Schulhaus in der nächsten Zeit geplant sind, und beantwortete bereitwillig alle Fragen.